Biotreibstoffe entlasten das Klima, von Katharina Lammeck,
Hans-Christian Angele und Oliver Schelske
Ein Drittel des Schweizer Energieverbrauchs und mehr als ein Drittel der
schweizerischen CO2-Emissionen gehen auf Kosten der Mobilität - Tendenz
steigend. Mit CO2-neutralen Biotreibstoffen könnte eine Trendumkehr erreicht
werden: Wenn 300 000 Benzin- und Dieselfahrzeuge gegen Gasfahrzeuge
eingetauscht würden, liesse sich das für 2010 festgesetzte Ziel der
Schweizer Klimapolitik erreichen.
Das wirtschaftliche Potenzial ist beträchtlich, von Ion Karagounis
und Sarina Eisenring
Dem Umweltschutz wird heute häufig unterstellt, die wirtschaftliche
Entwicklung zu hemmen und Investitionen zu blockieren. Wer das behauptet,
verkennt die Notwendigkeit und das wirtschaftliche Potenzial von Massnahmen
zugunsten der Umwelt und der menschlichen Gesundheit. Verschiedne Beispiele
belegen, dass Arbeitsplätze geschaffen und Innovationen ausgelöst werden,
vor allem in der Energie- und Baubranche.
CKW-Kontaminationen sanieren, von Irina Przybylski und Bruno
Bernhardt
Auf einem ehemaligen Industriegelände im Südosten von Berlin wird seit einem
Jahr eine Pilotanlage zur In-situ-Sanierung von flächenhaften
CKW-Kontaminationen cis-Dichlorethene (cDCE) und Vinylchlorid (VC) im
Grundwasser und in der Bodenluft mittels Grundwasserzirkulationsbrunnen
betrieben. Die Zwischenergebnisse zeigen einen sehr positiven Verlauf der
Entwicklung der Schadstoffkonzentrationen. Mit Hilfe dieses Verfahrens
werden sehr effektiv und rasch vor allem die persistenten und toxischen
Abbauprodukte der chlorierten Kohlenwasserstoffe saniert.
CO2 – der Markt entwickelt sich
Nach dem Launch vor einem Jahr hat sich die Carbon Expo in Köln schnell
als die internationale Messe zum CO2-Markt etabliert. Dieses Jahr war bei
der dreitägigen Veranstaltung im Mai die Zahl der Aussteller mit 143 mehr
als doppelt so hoch als noch vor einem Jahr, über 1500 Teilnehmer
informierten sich über den Stand der Dinge im Bereich des Handels mit
CO2-Emissionszertifikaten und knüpften Geschäftskontakte. Neben den
Ausstellerständen bietet die Veranstaltung ein reichhaltiges Programm an
Vorträgen und Diskussionsforen.
Benchmarking in der Kanalisation, von Thomas Ertl
Für kommunale Kanalisationsbetreiber drängt sich ein Benchmarking auf, damit
sie ihre Kosten und Massnahmen begründen können. Untersucht werden soll
nicht nur die wirtschaftliche Effizienz, sondern auch auf Effektivität der
eingesetzten Mittel. Den inhaltlichen Schwerpunk des Beitrages bildet ein
österreichisches Forschungsprojekt und dessen aktuelle Weiterführung.
Ist Umweltmanagement kulturabhängig?, von Annett Baumast
Neben anderen Faktoren wird immer wieder auch auf kulturelle Aspekte
hingewiesen, wenn es darum geht, die unterschiedliche Umsetzung von
Managementpraktiken oder -instrumenten in verschiedenen Ländern zu
erläutern. Sei es die Anwendung verschiedener Führungsstile, das
unterschiedliche Auftreten im Rahmen von Bewerbungsgesprächen oder auch das
Scheitern von internationalen Fusionen – häufig wird der nationalen Kultur
eine Rolle eingeräumt.
Von der Dreckschleuder zum sauberen Diesler, von Roger Strässle
Den Praxistest hat das Abgasentstickungssystem von Rainer Bunge und seinem
Team am Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik (Umtec) bereits
bestanden. Jetzt haben die Tüftler aus Rapperswil für die Entwicklung den
Umweltpreis der Schweiz gewonnen. Das Preisgeld beträgt 50 000 Franken.
„Im Reisegepäck nehmen wir unser Wertesystem mit“, von Roger
Strässle
Der verlockende Riesenmarkt China steht im Brennpunkt der Wirtschaft. Wer
garantiert, dass dort die hiesigen Unternehmen Minimalstandards im
ökologischen und ethisch-sozialen Bereich auch einhalten werden? Der
Präsident der Schweizerischen Vereinigung für ökologisch bewusste
Unternehmensführung (Öbu), Giatgen-Peder Fontana, und der CEO von Leica
Geosystems AG, Hans Hess, nehmen dazu Stellung.
Sanierung einer Quecksilber-Altlast, von Peter Furrer, Cédric
Arnold und Fritz Krieg
Als Folge des PARCOM-Beschlusses 90/3 werden europaweit
Chloralkali-Elektrolyse-Anlagen stillgelegt. Der Beitrag zeigt am Beispiel
eines bereits sanierten Standortes, wie die Problematik der
Quecksilberbelastung der Anlagen, der Betriebshallen und des Untergrunds
bewältigt werden kann. Die Autoren ziehen „5 Jahre danach“ Bilanz.
Hoher Reinheitsgrad, von Roger Strässle
Im thurgauischen Frauenfeld hat im April die leistungsfähigste
PET-Flaschensortieranlage Europas offiziell den Betrieb aufgenommen. Auf dem
Gelände der Müller Recycling AG können somit im Jahr 12 000 Tonnen
PET-Getränkegebinde vollautomatisch nach Farbe sortiert werden. Dank
ausgeklügelter Technik wird ein hoher Reinheitsgrad erreicht. Das ist
wichtig für die spätere Wiederverwertung.
Suisse Public 2005
Vom 21. bis 24. Juni findet die Suisse Public, die Fachmesse für
öffentliche Betriebe und Verwaltungen, in Bern statt. Gut 550 Aussteller
sind vor Ort. Im Sinne eines Service Public stellen wir in einer
neunseitigen Übersicht die umweltrelevanten Produkte und Dienstleistungen
vor.
Im Müll gewühlt, von Roger Strässle
Messen sind Informationsplattformen. Dies gilt ganz bestimmt für die
weltgrösste Umweltmesse Ifat in München (25. bis 29. April 2005).
Branchengiganten wissen diese Arena jeweils zu nutzen, um über ihre
Aktivitäten zu berichten. Im Fokus die zwei Grossen der Sparte
KVA-Entwickler.
Industriemesse Ilmac in Basel
Vom 24. bis 27. Mai 2005 findet auf dem Messegelände Basel die Ilmac
statt, Industriemesse für Forschung und Entwicklung sowie Umwelt- und
Verfahrenstechnik in Pharma, Chemie und Biotechnologie. „Umwelt Focus“
veröffentlicht eine mehrseitige Ausstellervorschau.
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