Nachhaltigkeit - eine zentrale Staatsaufgabe?, von René Longet
Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Es scheint fast, dass, je öfter man
mit dem Begriff hantiert, desto weniger man mit dem Inhalt etwas angefangen
werden kann. Dem möchte der Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für
Umweltschutz mit seinem Beitrag entgegenwirken. Er zeigt auf, um welche
Leitgedanken und Konsequenzen es geht. Zudem wird gleichzeitig der jüngste
Strategiebericht des Bundesrates an das Parlament kritisch gewürdigt.
Neues zum Verkehr mit Abfällen, von Ursula Brunner
Die Verordnung über den Verkehr mit Sonderabfällen (VVS) aus dem Jahr 1986
ist überholt. Noch in diesem Frühjahr soll der in enger Zusammenarbeit mit
der Wirtschaft entwickelte Entwurf für eine Verordnung über den Verkehr mit
Abfällen (VeVA) in die Vernehmlassung geschickt werden. Die neue VeVA wird
samt den departementalen Abfalllisten wieder die tatsächliche Rechtslage
wiedergeben.
Transparenz schafft Vertrauen, von Thomas Frei und Markus Nöthiger
Bei vielen CEOs steht das Thema "Nachhaltigkeit" ganz oben auf ihrer
Agenda. Eine transparente Unternehmensführung unter Gesichtspunkten der
Nachhaltigkeit ist heute eine Voraussetzung für das Bestehen in der
globalisierten Ökonomie. Dabei ist der langfristige Unternehmenserfolg
vermehrt von so genannt weichen Faktoren abhängig geworden und legt
versteckte Werte offen. In Kenntnis dieser Faktoren verfügen beispielsweise
Anleger über eine bessere Grundlage für Investitionsentscheide. Das bedingt
jedoch, dass die Unternehmen bei der transparenten Offenlegung dieser weichen
Faktoren Fortschritte erzielen.
Umweltinformationen: Die Aarhus-Konvention, von Hannes Kleindienst
Der Zustand der Umwelt ist nicht erst seit der Katastrophe von Tschernobyl
oder der Verbreitung von BSE von Bedeutung, rückt aber durch derartige
Ereignisse vermehrt in den Mittelpunkt. Als Folge der vielfältigen
Umweltprobleme erfolgte eine starke Sensibilisierung der Öffentlichkeit,
weshalb vermehrt Informationen über die umweltbedingte Lebensqualität
eingefordert werden. Die Aarhus-Konvention bildet eine wichtige Grundlage für
den Zugang zu Umweltinformationen. Der Beitrag thematisiert die
Umsetzungsstrategien in der Schweiz.
"Bürokratismus war der Auslöser", ÖBU-Interview
Der in der Sanitär-Technik tätige Geberit-Konzern aus Jona teilte kürzlich
mit, dass in Zukunft keine externen Zertifizierungen mehr durchgeführt werden
sollen. Die ÖBU wollte mehr über die Hintergründe und die Bedeutung dieser
Entscheidung erfahren und befragte daher den Physiker Georg Wüest, Leiter des
Umweltmanagements von Geberit.
Wertschaffendes Umweltmanagement, Von Frank Figge und Thomas
Scheiwiller
Environmental Shareholder Value und Environmental Option Value haben dasselbe
Ziel. Sie stellen sicher, dass das Umweltmanagement zum Unternehmenserfolg
beiträgt. Denn nur der Umweltschutz, der von erfolgreichen Unternehmen
betrieben wird, hat das Potenzial, sich auch langfristig durchzusetzen und
somit einen Beitrag zur Lösung von Umweltproblemen zu leisten. Und in diesem
Zusammenhang gilt: Wertorientierter Umweltschutz stärkt das eigene
Unternehmen. Unprofitabler Umweltschutz stärkt die Konkurrenz.
Akustische Umweltverschmutzung, von Martin von Allmen und Stefan
Schnell
In der geschäftigen, dicht besiedelten Schweiz wird der Lärm im Empfinden
vieler Mitbürger zum Umweltproblem Nummer eins. Das Autorenteam beschreibt
anhand fünf Beispielen aus der Praxis die typischen Umsetzungsprobleme der
Lärmschutzverordnung (LSV). Fazit: Eine LSV-Revision drängt sich auf.
ISO 14062 - Schlüssel zum Erfolg?, von Gabriel Caduff
Die Verpflichtung zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung stellt
eine grosse Herausforderung dar. Grosse Potenziale liegen besonders in
verbesserten Produkten und Dienstleistungen. Mit dem Technischen Report ISO/TR
14062 wird der Integration von Öko-Aspekten bei der Produktentwicklung
Rechnung getragen.
ISO-Normen zum Bereich "Umweltzeichen", von Peter Gresch
Auch die International Organization for Standardization (ISO) hat zum Bereich
"Umweltzeichen" Normen publiziert. Diese unterscheiden zwischen den
Anforderungen an die Produkte selbst und die Konzeption der Labelsysteme. Für
die Qualität und Glaubwürdigkeit von Umweltzeichen ist die Konzeption aber
von besonderer Bedeutung.
Ökonutzen und Produktstrategie, von Peter Knoer
Umweltorientiertes Management und ökologische Produktstrategie sind auch als
Vehikel für technische Innovationen geeignet. Umweltaspekte bei der
Entwicklung neuer Produkte und Technologien sind besonders wichtig. Die
umweltorientierte Haltung führt zu alternativen Betrachtungsweisen und neuen
Ideen. Ein Beispiel aus der Praxis; es geht um die Innovation
"Trocknungsanlagen für Klärschlamm".
IFAT 2002: CH-Ausstellerverzeichnis
Dem April-Heft von "Umwelt Focus" liegt ein
CH-Ausstellerverzeichnis anlässlich der internationalen Fachmesse für
Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling, der IFAT 2002, bei. In München werden
gut 50 Schweizer Unternehmen ihre Dienstleistungen und Produkte präsentieren.
|
|||||||||
|
© by URANG GmbH |
|||||||||