Ecopreneure übernehmen eine Schlüsselrolle, Von Holger Petersen
und Stefan Schaltegger
In der Entwicklung zum nachhaltigen Wirtschaften übernehmen sogenannten
Ecopreneure eine Schlüsselrolle. Sie üben durch eine herausragende
Ökologie- als auch Marktorientierung mit ihrem Angebot einen merklichen
Einfluss auf den Gesamtmarkt aus und rücken den "ökologischen
Massenmarkt" in greifbare Nähe.
Nachhaltige Entwicklung und die Rolle der Kantone? von Natacha
Litzistorf
Die Kantone haben ausgezeichnete Mittel in der Hand, um eine nachhaltige
Entwicklung zu fördern. Sie können beispielsweise beschliessen, nur mit
Unternehmen zusammenzuarbeiten, die sich an Gesamtarbeitsverträge halten,
eine Umweltstrategie haben oder eine Zertifizierung besitzen.
Co-Vergärung in ARA, von Hans Engeli und Markus Sommerhalder
Die energetische Nutzung von Biogas in kommunalen Kläranlagen hat Tradition.
Mit der gemeinsamen Faulung von Klärschlamm und Speiseresten, Rüstabfällen,
alten Speiseölen oder anderen geeigneten Abfällen kann zusätzliches Biogas
produziert werden. Die Co-Vergärung ist eine dezentrale
Abfallverwertungsmöglichkeit, bei der gleichzeitig Wärme und Strom
produziert wird. Weitere Chancen eröffnen sich, falls künftig Klärschlamm
und Lebensmittelabfälle (Schweinefütterung) nicht mehr in der Landwirtschaft
verwertet werden können.
Aufbereitung von verbrauchtem Stahlkorund, von Sandra Szymanski
Die Entsorgung von Sonderabfällen wird gemäss den Vorschriften der
Verordnung über den Verkehr mit Sonderabfällen (VVS) kontrolliert. Dabei
handelt es sich um rund 170 Abfallarten wie beispielsweise den so genannten
Strahlschutt. Aufgrund der mitunter starken Belastung an Schwermetallen bietet
der hochwertige Strahlkorund ein beachtenswertes Potenzial für eine
ökoeffiziente Aufbereitung. Im Sinne einer umweltgerechten Entsorgung ist
deshalb eine Lösung anzustreben, um die im Strahlschutt enthaltenen
Schwermetalle zurückzugewinnen und den regenerierten Strahlkorund wieder als
Sekundärrohstoff in den Herstellungsprozess zurückzuführen.
Baustellenabwasser, von Ingo Schoppe
Strategien für die Abwasserentsorgung auf Baustellen sollten bereits bei der
Projektierung eines Bauwerks erfolgen. Mit einer entsprechenden
Gesamtkonzeption lassen sich meist auch ökonomisch interessante Lösungen
finden.
Stromlandschaft Schweiz in Bewegung
Die Liberalisierung des Strommakrtes bietet die Möglichkeit, unter
verschiedenen Anbietern auswählen zu können. Kundinnen und Kunden werden
sich inskünftig vom Preis-Leistungs-Verhältnis, aber auch vom Vertrauen in
ihren Energiepartner und durch massgeschneiderte "added values"
leiten lassen.
Welcher Werkstoff? von Manfred Fiedler
Die Stadt Göttingen hat 1988 mit der Untersuchung des 700 km langen
Kanalnetzes begonnen. Festgestellt wurden gravierende Schäden. Das hat zu
neuen Überlegungen bei der Auswahl des Rohrmaterials geführt. Nach einer
Marktanalyse entschied man sich für einen bestimmten Materialtyp. Ein
Beispiel aus der Praxis.
Schweizer Biomasse-Technologie
In Amsterdam findet im Juni 2002 die zwölfte europäische
Biomasse-Konferenz statt. Vor Ort sind auch die Schweizer Anbieter von
Biomasse-Technoloige. Die "Umwelt Focus"-Ausgabe vom Juni beinhaltet
dazu ein Sonderheft.
Werkstoffe und Energie aus Bioraffinerie, von Stefan Grass
An Stelle fossiler Rohstoffe werden in der Bio-Raffinerie aus grünen Pflanzen
Werkstoffe und Energie gewonnen. Im Sinne des nachhaltigen Wirtschaftens
werden zunehmend nachwachsende Rohstoffe für die energetische oder stoffliche
Produktion genutzt. Die Verarbeitungstechnologie für diese Rohstoffe
entwickelt sich zur Zeit rasant. Die Schweiz ist mit der Technologie weltweit
an der Spitze der Bioraffinerie-Entwicklungen.
Holzfeuerungen für alle Komfortansprüche, von Christoph Rutschmann
Neue Entwicklungen im Gebäude- und Haustechnikbereich, vernünftige und
nachhaltige Baumaterialien, sinkender Energiebedarf der Gebäude und das
Wissen um die Problematik fossiler Energien rücken die Nutzung erneuerbarer
Energien in den Mittelpunkt des Interesses. Wer mit Holz heizt, unternimmt
etwas für die Nachhaltigkeit und liegt im Trend.
München war - Basel wird, von Roger Strässle
Die internationale Umweltmesse Ifat 2002 verzeichnete ein Rekordergebnis
bezüglich Fachbesuchern aus dem Ausland. Der Münchner Event ist vorüber,
jetzt wartet die Branche gespannt auf die Reach (15.-18. Okt.) in Basel. Eine
Umfrage.
ÖBU-Jahrestagung
An der Jahrestagung der Schweizerischen Vereinikgung für ökologisch
bewusste Unternehmensführung (ÖBU) diskutierten rund 100 UnternehmerInnen
über Chancen und Risiken für eine nachhaltige Schweizer Wirtschaft in einer
globalisierten Welt. Gewählt wurde auch ein neuer ÖBU-Präsident:
Giatgen-Peder Fontana, Verwaltungsratspräsident von Mobility.
Windenergieprojekte, von Robert Horbaty
Zaghafter als im benachbarten Ausland entwickelt sich die Nutzung der
Windenergie in der Schweiz. Mit rund 3 MW installierter Leistung liegt unser
Land auf den hinteren Plätzen aller europäischen Länder. Falls die
geplanten Projekte der Schweiz realisiert werden, könnten schon in wenigen
Jahren Windkraftanlagen mit einer Leistung von über 30 MW Elektrizität für
mehr als 10'000 Haushalte erzeugen.
Dezentrale Stromerzeuger
Erdgas ist mit über 50 Prozent Marktanteil immer noch Leader im Markt der
dezentralen Stromerzeugung. Auch die Wärmekraftkopplung in allen
Leistungsgrössen setzt auf Erdgas.
Qualitätssicherung für Wärmepumpen, von Stefan Roth
Wärmepumpen nutzen Umweltwärme und leisten damit einen wichtigen Beitrag an
eine nachhaltige Energieversorgung und die Reduktion der Treibhausgase und
Luftschadstoffe. Das Wärmepumpen-Testzentrum Winterthur-Töss testet und
zertifiziert handelsübliche Wärmepumpen und Neuentwicklungen.
Technologie der Zukunft, von Thomas Glatthard
Während in verschiedenen Industrieländern die Anwendung der Solarenergie
boomt, stagniert sie hierzulande. Die Schweiz verliert damit die einstige
Vorreiterrolle in dieser Schlüsseltechnologie der Zukunft.
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