Inhaltsverzeichnis Umwelt Focus 3/02

Ecopreneure übernehmen eine Schlüsselrolle, Von Holger Petersen und Stefan Schaltegger
In der Entwicklung zum nachhaltigen Wirtschaften übernehmen sogenannten Ecopreneure eine Schlüsselrolle. Sie üben durch eine herausragende Ökologie- als auch Marktorientierung mit ihrem Angebot einen merklichen Einfluss auf den Gesamtmarkt aus und rücken den "ökologischen Massenmarkt" in greifbare Nähe.

Nachhaltige Entwicklung und die Rolle der Kantone? von Natacha Litzistorf
Die Kantone haben ausgezeichnete Mittel in der Hand, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Sie können beispielsweise beschliessen, nur mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die sich an Gesamtarbeitsverträge halten, eine Umweltstrategie haben oder eine Zertifizierung besitzen.

Co-Vergärung in ARA, von Hans Engeli und Markus Sommerhalder
Die energetische Nutzung von Biogas in kommunalen Kläranlagen hat Tradition. Mit der gemeinsamen Faulung von Klärschlamm und Speiseresten, Rüstabfällen, alten Speiseölen oder anderen geeigneten Abfällen kann zusätzliches Biogas produziert werden. Die Co-Vergärung ist eine dezentrale Abfallverwertungsmöglichkeit, bei der gleichzeitig Wärme und Strom produziert wird. Weitere Chancen eröffnen sich, falls künftig Klärschlamm und Lebensmittelabfälle (Schweinefütterung) nicht mehr in der Landwirtschaft verwertet werden können.

Aufbereitung von verbrauchtem Stahlkorund, von Sandra Szymanski
Die Entsorgung von Sonderabfällen wird gemäss den Vorschriften der Verordnung über den Verkehr mit Sonderabfällen (VVS) kontrolliert. Dabei handelt es sich um rund 170 Abfallarten wie beispielsweise den so genannten Strahlschutt. Aufgrund der mitunter starken Belastung an Schwermetallen bietet der hochwertige Strahlkorund ein beachtenswertes Potenzial für eine ökoeffiziente Aufbereitung. Im Sinne einer umweltgerechten Entsorgung ist deshalb eine Lösung anzustreben, um die im Strahlschutt enthaltenen Schwermetalle zurückzugewinnen und den regenerierten Strahlkorund wieder als Sekundärrohstoff in den Herstellungsprozess zurückzuführen.

Baustellenabwasser, von Ingo Schoppe
Strategien für die Abwasserentsorgung auf Baustellen sollten bereits bei der Projektierung eines Bauwerks erfolgen. Mit einer entsprechenden Gesamtkonzeption lassen sich meist auch ökonomisch interessante Lösungen finden.

Stromlandschaft Schweiz in Bewegung
Die Liberalisierung des Strommakrtes bietet die Möglichkeit, unter verschiedenen Anbietern auswählen zu können. Kundinnen und Kunden werden sich inskünftig vom Preis-Leistungs-Verhältnis, aber auch vom Vertrauen in ihren Energiepartner und durch massgeschneiderte "added values" leiten lassen.

Welcher Werkstoff? von Manfred Fiedler
Die Stadt Göttingen hat 1988 mit der Untersuchung des 700 km langen Kanalnetzes begonnen. Festgestellt wurden gravierende Schäden. Das hat zu neuen Überlegungen bei der Auswahl des Rohrmaterials geführt. Nach einer Marktanalyse entschied man sich für einen bestimmten Materialtyp. Ein Beispiel aus der Praxis.

Schweizer Biomasse-Technologie
In Amsterdam findet im Juni 2002 die zwölfte europäische Biomasse-Konferenz statt. Vor Ort sind auch die Schweizer Anbieter von Biomasse-Technoloige. Die "Umwelt Focus"-Ausgabe vom Juni beinhaltet dazu ein Sonderheft.

Werkstoffe und Energie aus Bioraffinerie, von Stefan Grass
An Stelle fossiler Rohstoffe werden in der Bio-Raffinerie aus grünen Pflanzen Werkstoffe und Energie gewonnen. Im Sinne des nachhaltigen Wirtschaftens werden zunehmend nachwachsende Rohstoffe für die energetische oder stoffliche Produktion genutzt. Die Verarbeitungstechnologie für diese Rohstoffe entwickelt sich zur Zeit rasant. Die Schweiz ist mit der Technologie weltweit an der Spitze der Bioraffinerie-Entwicklungen.

Holzfeuerungen für alle Komfortansprüche, von Christoph Rutschmann
Neue Entwicklungen im Gebäude- und Haustechnikbereich, vernünftige und nachhaltige Baumaterialien, sinkender Energiebedarf der Gebäude und das Wissen um die Problematik fossiler Energien rücken die Nutzung erneuerbarer Energien in den Mittelpunkt des Interesses. Wer mit Holz heizt, unternimmt etwas für die Nachhaltigkeit und liegt im Trend.

München war - Basel wird, von Roger Strässle
Die internationale Umweltmesse Ifat 2002 verzeichnete ein Rekordergebnis bezüglich Fachbesuchern aus dem Ausland. Der Münchner Event ist vorüber, jetzt wartet die Branche gespannt auf die Reach (15.-18. Okt.) in Basel. Eine Umfrage.

ÖBU-Jahrestagung
An der Jahrestagung der Schweizerischen Vereinikgung für ökologisch bewusste Unternehmensführung (ÖBU) diskutierten rund 100 UnternehmerInnen über Chancen und Risiken für eine nachhaltige Schweizer Wirtschaft in einer globalisierten Welt. Gewählt wurde auch ein neuer ÖBU-Präsident: Giatgen-Peder Fontana, Verwaltungsratspräsident von Mobility.

Windenergieprojekte, von Robert Horbaty
Zaghafter als im benachbarten Ausland entwickelt sich die Nutzung der Windenergie in der Schweiz. Mit rund 3 MW installierter Leistung liegt unser Land auf den hinteren Plätzen aller europäischen Länder. Falls die geplanten Projekte der Schweiz realisiert werden, könnten schon in wenigen Jahren Windkraftanlagen mit einer Leistung von über 30 MW Elektrizität für mehr als 10'000 Haushalte erzeugen.

Dezentrale Stromerzeuger
Erdgas ist mit über 50 Prozent Marktanteil immer noch Leader im Markt der dezentralen Stromerzeugung. Auch die Wärmekraftkopplung in allen Leistungsgrössen setzt auf Erdgas.

Qualitätssicherung für Wärmepumpen, von Stefan Roth
Wärmepumpen nutzen Umweltwärme und leisten damit einen wichtigen Beitrag an eine nachhaltige Energieversorgung und die Reduktion der Treibhausgase und Luftschadstoffe. Das Wärmepumpen-Testzentrum Winterthur-Töss testet und zertifiziert handelsübliche Wärmepumpen und Neuentwicklungen.

Technologie der Zukunft, von Thomas Glatthard
Während in verschiedenen Industrieländern die Anwendung der Solarenergie boomt, stagniert sie hierzulande. Die Schweiz verliert damit die einstige Vorreiterrolle in dieser Schlüsseltechnologie der Zukunft.



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