Inhaltsverzeichnis Umwelt Focus 4/02

Der Ruf nach Transparenz, von Ulrich Thielemann
Was verbirgt sich hinter dem Ruf nach mehr Transparenz? Meinen und wollen alle Akteure das Gleiche? Ist ein Mehr an Transparenz ethisch zweifelsfrei eine gute, förderungswürdige Sache? Eine Betrachtung aus wirtschaftsehtischer Sicht.

Neuorientierung und Aufbruch, von Kurt Buxmann, Gabriel Caduff, Peter Gresch und René Wasmer
Die 10. Vollversammlung des Komitees Umweltmanagement ISO/TC 207 setzte an ihrem internationalen Meeting in Johannesburg nebst den Revisionen der ISO 14001 und ISO 14004 die Arbeiten zum Umweltreporting fort. Zudem wurde das Thema Klima-Problematik erfolgreich gestartet. An dem Treffen vom Juni wurde auch die Vision des TC 207 in Richtung Nachhaltigkeit bestätigt und die Bedeutung integraler Managementsysteme aufgezeigt.

Stromkosten halbieren, von Roger Strässle
Die Wasserversorgungen gehören zu den grössten Stromverbrauchern einer Gemeinde. Eine Analyse in drei Kommunen zeigt erstmals auf, dass Energiesparmassnahmen von bis zu 50 Prozent möglich sind. Zudem kann mit der Trinkwasserversorgung Strom produziert werden. Eine kleine Turbine genügt.

Erdgipfel in Johannesburg, Interview mit Natacha Litzistorf, SGU
Die Vorbereitungskonferenzen für den Erdgipfel Ende August in Johannesburg verliefen enttäuschend. Fortschrittliche Staaten wie die Schweiz oder Norwegen hatten alle Mühe, die Bekenntnisse von Rio zu verteidigen oder gar neue Verpflichtungen festzuschreiben. Trotzdem dürfe man die Hoffnung auf einen weiterführenden Prozess nicht aufgeben, fordert Natacha Litzistorf. Die Geschäftsführerin Romandie der Schweizerischen Gesellschaft für Umweltschutz (SGU) war Mitglied der offiziellen Schweizer Verhandlungsdelegation.

Gefährdete Böden, von Roger Strässle
In der Schweiz sind rund ein Drittel der biologisch aktiven Böden durch Verdichtung, Erosion und Schadstoffe gefährdet. Dringender Handlungsbedarf ist angesagt, denn nur gesunde Böden liefern gesunde Nahrung und einwandfreies Trinkwasser.

Klasse statt Masse, von Urs Niggli
Die Forschung beschäftigt sich weltweit mit der Frage, wie die Landwirtschaft nachhaltiger gestaltet werden könnte. In der Schweiz wird intensiv über die Wirkungen von Agrarumweltmassnahmen und Anbaumethoden auf die Umweltressourcen geforscht.

Müllhalde namens E-Schrott, von Roger Strässle
In den Industrieländern sammeln sich Berge von Elektro- und Elektronikabfällen an: Allein in der Schweiz türmen sich jährlich 110 000 Tonnen. Gut die Hälfte des hier anfallenden E-Schrotts nimmt seinen geordneten Weg in die Recyclingwerke. Mit einer Gesetzesänderung will das Buwal die Rückgabequote erhöhen. Ein Situationsbericht.

Globale Wasserproblematik, von Roland Schertenleib
Massgebend für eine längerfristig nachhaltige Wassernutzung sind nicht die vorhandenen Reserven, sondern die erneuerbaren Süsswasserressourcen, die in Form von Niederschlägen auf die Erde fallen. Wird dem Grundwasser und den Seen nämlich mehr Wasser entzogen als durch Regen nachgeliefert wird, versiegen diese Quellen längerfristig. Es zeichnet sich eine globale Wasserknappheit ab. Sie steht primär im Zusammenhang mit dem ständig wachsenden Wasserbedarf für die Nahrungsmittelproduktion.

Kanalinformationssystem, von Wilfried Müller und Peter Hottinger
Die heutigen Übersichtspläne für den Unterhalt der Entwässerungssysteme der Staatsstrassen genügen den Anforderungen für einen effizienten Kanalunterhalt nicht mehr. Das Strasseninspektorat des Tiefbauamtes des Kantons Zürich (TBA) hat daher beschlossen, ein umfassendes Kanalinformationssystem aufzubauen.



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