Projekt Planet 21, von Jeannette Behringer und Claudia Drexler
Das gesellschaftliche Leitbild der nachhaltigen Entwicklung erfordert neue
Wege der Integration von sozialen, ökologischen und ökonomischen
Fragestellungen. Ausserdem sind neue Formen der Zusammenarbeit gefragt, um
diesen Anspruch einzulösen. So sind landauf, landab neue Netzwerke entstanden,
um die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung zu fördern. Die Organisation
Equiterre (ehemals Schweiz. Gesellschaft für Umweltschutz, SGU) unterstützt
mit Projekten wie Planet 21 diese neue Art, voneinander zu lernen.
Integrales CO2-Management, von Michael Schlup
Durch die Klimadiskussion der letzten Jahre sehen sich Unternehmen mit einer
Vielzahl von Möglichkeiten konfrontiert, ihre CO2-Emissionen zu steuern. Um
den Risikoprofilen unterschiedlicher Unternehmungen gerecht zu werden
empfiehlt sich ein integraler Ansatz bei der Strategiewahl.
Mit Cleaner Production zu mehr Ökoeffizienz, von Jürg Walder und
Tobias Veith
Fortschrittliche Unternehmen versuchen, Emissionen und Abfälle an der Quelle
zu vermeiden und so Kosten bei der Entsorgung und beim Ressourcenverbrauch zu
reduzieren. Mittels Cleaner Production werden Umweltschutz und Kosteneffizienz
miteinander verknüpft, was die Produktivität und Konkurrenzfähigkeit erhöht.
Ein Beispiel aus der Praxis.
Mehrwert durch Ökologie und Soziales, von Frank-Martin Belz
In verschiedenen Märkten mehren sich die Anzeichen für fundamentale
Veränderungen, die einerseits strategische Risiken darstellen, andererseits
aber auch grosse Chancen eröffnen. Innovative Unternehmen antizipieren diese
Entwicklungen und profilieren sich mit Öko- und Nachhaltigkeits-Marketing.
Datenaustausch dank gemeinsamer Sprache, von Stefan F. Keller
Daten bilden den kostenintensivsten Teil von Geo-Informationssystemen. Sie
bringen dann einen Nutzen, wenn sie zusammen mit anderen verknüpft und in
digitalen Karten grafisch präsentiert werden. Sowohl für den haushälterischen
Umgang als auch für die vereinfachte Integration von Geodaten sind
zukunftssichere Normen gefragt. In der Schweiz hat sich eine solche Norm
etabliert: Interlis. Der Beitrag skizziert, wie der damit verbundene "modell-basierte"
Ansatz auch auf Raumplanungs- und Umweltdaten übertragen werden kann.
Energiesparen, von Theo Schilter
Der beschleunigte Wandel in der Wirtschaft erschwert das Energiesparen.
Lohnenswert sind jedoch Massnahmen, die sich rasch amortisieren. Solche
Rosinen zu finden und zu picken hat sich in der Praxis bewährt.
Messepremiere in Basel
Die Messen M.U.T und ilmac wurden abgelöst: Die Reach for process
solutions widmet sich industriellen Prozessen, der Verfahrenstechnik und dem
Umweltmanagement. Die r+d in life sciences ist auf Forschung und Entwicklung,
Analytik und Diagnostik in Life Sciences und in der Chemischen Industrie
ausgerichtet. Beide Messen feiern vom 15. bis 18. Oktober 2002 in Basel
Premiere. Am Eröffnungstag wird auch der mit 50’000 Franken dotierte
Reach-Umweltpreis verliehen.
“Als Fernziel ein integriertes Managementsystem“, Interview: Sabina
Döbeli (ÖBU-Firmenporträt)
Die Eternit AG, Niederurnen, steht auch fast zehn Jahre nach dem Ausstieg aus
der Produktion von asbesthaltigen Produkten immer wieder in den Schlagzeilen.
Die Folgen der Zeit vor der Umstellung auf gesundheitlich unbedenklichen
Faserzement beschäftigen die Verantwortlichen der Firma bis heute. Das
Spektrum reicht von neu auftretenden Erkrankungsfällen bis zu einem pendenten
Rechtshilfeverfahren (Stichwort Eternit Italia). Während sich die
Öffentlichkeit mit der Vergangenheit beschäftigt, entwickelt das Umweltteam
der Firma ein Managementsystem für die Zukunft.
Heizen mit Abwasser, von Thomas Glatthard
Die Wärmenutzung mit Abwasser aus dem Kanalnetz erlebt in der Schweiz einen
wahren Boom. Sie hat sich in der Praxis bewährt, ist wirtschaftlicher geworden
und leistet einen ökologischen Beitrag. Dank der hohen Effizienz der
Abwasser-Wärmepumpen wird die Umweltbelastung reduziert und durch die
Wärmerückgewinnung aus dem Abwasser werden die Gewässer thermisch entlastet.
Qualitätslabel für Sonnenkollektoren, von Ueli Frei
Das Institut für Solartechnik SPF in Rapperswil forscht an vorderster Front im
Bereich der thermischen Solartechnologie. Seit dem 20. April 2001 ist das
Insitut EN-45001-akkreditiert als Prüfstelle für Sonnenkollektoren und deren
Komponenten. Diverse Produkte tragen das SPF-Qualitätslabel. In vielen
Kantonen ist das Label eine der Voraussetzungen für die Förderung.
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