Strukturwandel initiieren, von Andrea Ramisberger
Immer mehr Investorinnen und Investoren möchten eine Wirtschaftsweise fördern,
die auf Mensch und Umwelt Rücksicht nimmt. Das fordert auch die
Rating-Agenturen heraus.
Nachhaltigkeit auf der Achterbahn, von Roger Strässle
Wurden vor fünf Jahren erst 500 Millionen Franken nachhaltig angelegt, so ist
es heute ein Mehrfaches davon. Doch ist auf ethisch-ökologisch ausgerichtete
Finanzprodukte Verlass? Eine Analyse und ein Rückblick am Beispiel einer
nachhaltig investierenden Beteiligungsgesellschaft.
Einfluss der Umwelt- und Sozialperformance, von Eckhard Plinke
Umwelt- und Sozialrisiken zählen auch wirtschaftlich. Stellt sich die Frage,
welchen Einfluss die Umwelt- und Sozialperformance auf die Aktienperformance
hat. Eine Studie zeigt den Zusammenhang auf.
Ökologische Beschaffung, von Beat von Felten
Die Verwaltung der Stadt Zürich arbeitet mit dezentralen
Umweltmanagementsystemen (UMS). Im Rahmen der UMS findet auch die ökologische
Beschaffung statt. Um dies weiter zu fördern, beteiligt sich die
Stadtverwaltung auch am EU-Forschungsprojekt “Relief“.
Technologietransfer nach Indien, von Werner Hässig, Patrik Rüdiger
und Christoph Marugg
Die Schweiz macht Ernst mit einem Technologietransfer. Der
Zeitpunkt ist ideal, da in Indien ein grosser Nachholbedarf bei
Investitionsgütern in der Fabrikation besteht. Gross sind aber auch die dort
drängenden Umweltprobleme. Im Rahmen des Projektes “Cleaner Technology
Promotion in India“ werden Schweizer Industrien unbürokratisch mit
potenziellen indischen Kunden in Verbindung gebracht.
Von der Modellierung zum Management, von Susanne
Kytzia
Neue technische Lösungen zur Energienutzung in Gebäuden und dem
Baumaterialrecycling sind Hoffnungsträger für eine nachhaltige Entwicklung.
Das “Bauwerk Schweiz“ ist ein Schlüsselprozess im nationalen
Ressourcenhaushalt, und technische Lösungen zeigen, dass deutliche
Effizienzgewinne möglich sind (bis zu Faktor 10). Hoffnungen auf kurzfristige
Verbesserungen werden jedoch durch tiefe Veränderungsraten des Bauwerks und
sein anhaltendes Wachstum gedämpft. Eine theoretische Lösung liegt in einem
forcierten Umbau des Gebäudeparks. In diesem Beitrag werden verschiedene,
praxistaugliche Ansätze diskutiert.
Produktgestaltung, von Bernd Rosemann, Rolf Künkel und Marion Wolf
Der Beitrag zeigt den Rahmen für eine umweltinnovative Produktentwicklung auf.
Basierend auf einer interdisziplinären Kooperation im virtuellen Netzwerk wird
die Möglichkeit eröffnet, durch umweltgetriebene Produktinnovationen selbst in
vermeintlich ausgereizten Produktbereichen Marktvorteile zu erzielen - ein
Gedanke, der in der Forschung und Praxis bislang kaum Einzug gefunden hat.
Vergären statt kompostieren, von Roger Strässle
In der Schweiz bleibt ein grosses Energiepotenzial ungenutzt: Tonnenweise
steckt Biomasse im Siedlungsabfall. Damit liesse sich Strom und Treibstoff
produzieren. Biogas-Pionier Walter Schmid will Aufklärungsarbeit leisten und
hat deshalb ein Informationszentrum im zürcherischen Otelfingen in Betrieb
genommen.
Monetärer Nutzen der Landschaft, von Karl
Koch
Viele Touristen setzen die Existenz einer intakten Natur und Landschaft als
selbstverständlich voraus. Die landschaftlichen Ressourcen sind deshalb ein
zentraler Produktionsfaktor. Arbeit und Kapital müssen im Tourismus durch den
weitgehend unbekannten Produktionsfaktor Landschaft ergänzt werden.
Etappenziel auf steinigem Weg, von Roger Strässle
Mit Fachmessen verhält es sich zuweilen wie mit der Weinernte – nicht jeder
Jahrgang ist gleich gut. Eine Bilanz der erstmals durchgeführten Messe für
Prozesse, Verfahrenstechnik und Umweltmanagement, der Reach for process
solutions im Oktober.
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