Inhaltsverzeichnis Umwelt Focus 6/02

Strukturwandel initiieren, von Andrea Ramisberger
Immer mehr Investorinnen und Investoren möchten eine Wirtschaftsweise fördern, die auf Mensch und Umwelt Rücksicht nimmt. Das fordert auch die Rating-Agenturen heraus.

Nachhaltigkeit auf der Achterbahn, von Roger Strässle
Wurden vor fünf Jahren erst 500 Millionen Franken nachhaltig angelegt, so ist es heute ein Mehrfaches davon. Doch ist auf ethisch-ökologisch ausgerichtete Finanzprodukte Verlass? Eine Analyse und ein Rückblick am Beispiel einer nachhaltig investierenden Beteiligungsgesellschaft.

Einfluss der Umwelt- und Sozialperformance, von Eckhard Plinke
Umwelt- und Sozialrisiken zählen auch wirtschaftlich. Stellt sich die Frage, welchen Einfluss die Umwelt- und Sozialperformance auf die Aktienperformance hat. Eine Studie zeigt den Zusammenhang auf.

Ökologische Beschaffung, von Beat von Felten
Die Verwaltung der Stadt Zürich arbeitet mit dezentralen Umweltmanagementsystemen (UMS). Im Rahmen der UMS findet auch die ökologische Beschaffung statt. Um dies weiter zu fördern, beteiligt sich die Stadtverwaltung auch am EU-Forschungsprojekt “Relief“.

Technologietransfer nach Indien, von Werner Hässig, Patrik Rüdiger und Christoph Marugg
Die Schweiz macht Ernst mit einem Technologietransfer. Der Zeitpunkt ist ideal, da in Indien ein grosser Nachholbedarf bei Investitionsgütern in der Fabrikation besteht. Gross sind aber auch die dort drängenden Umweltprobleme. Im Rahmen des Projektes “Cleaner Technology Promotion in India“ werden Schweizer Industrien unbürokratisch mit potenziellen indischen Kunden in Verbindung gebracht.

Von der Modellierung zum Management, von Susanne Kytzia
Neue technische Lösungen zur Energienutzung in Gebäuden und dem Baumaterialrecycling sind Hoffnungsträger für eine nachhaltige Entwicklung. Das “Bauwerk Schweiz“ ist ein Schlüsselprozess im nationalen Ressourcenhaushalt, und technische Lösungen zeigen, dass deutliche Effizienzgewinne möglich sind (bis zu Faktor 10). Hoffnungen auf kurzfristige Verbesserungen werden jedoch durch tiefe Veränderungsraten des Bauwerks und sein anhaltendes Wachstum gedämpft. Eine theoretische Lösung liegt in einem forcierten Umbau des Gebäudeparks. In diesem Beitrag werden verschiedene, praxistaugliche Ansätze diskutiert.

Produktgestaltung, von Bernd Rosemann, Rolf Künkel und Marion Wolf
Der Beitrag zeigt den Rahmen für eine umweltinnovative Produktentwicklung auf. Basierend auf einer interdisziplinären Kooperation im virtuellen Netzwerk wird die Möglichkeit eröffnet, durch umweltgetriebene Produktinnovationen selbst in vermeintlich ausgereizten Produktbereichen Marktvorteile zu erzielen - ein Gedanke, der in der Forschung und Praxis bislang kaum Einzug gefunden hat.

Vergären statt kompostieren, von Roger Strässle
In der Schweiz bleibt ein grosses Energiepotenzial ungenutzt: Tonnenweise steckt Biomasse im Siedlungsabfall. Damit liesse sich Strom und Treibstoff produzieren. Biogas-Pionier Walter Schmid will Aufklärungsarbeit leisten und hat deshalb ein Informationszentrum im zürcherischen Otelfingen in Betrieb genommen.

Monetärer Nutzen der Landschaft, von Karl Koch
Viele Touristen setzen die Existenz einer intakten Natur und Landschaft als selbstverständlich voraus. Die landschaftlichen Ressourcen sind deshalb ein zentraler Produktionsfaktor. Arbeit und Kapital müssen im Tourismus durch den weitgehend unbekannten Produktionsfaktor Landschaft ergänzt werden. 

Etappenziel auf steinigem Weg, von Roger Strässle
Mit Fachmessen verhält es sich zuweilen wie mit der Weinernte – nicht jeder Jahrgang ist gleich gut. Eine Bilanz der erstmals durchgeführten Messe für Prozesse, Verfahrenstechnik und Umweltmanagement, der Reach for process solutions im Oktober.



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