Ein Trend im Wandel, von Jörg E.U. Schmidt und
Claus-Heinrich Daub
Nachhaltigkeit wird heute mehr denn je als ein globaler Megatrend
verstanden. Klimawandel, Ressourcenverknappung und demographische
Veränderungen stellen auch für Unternehmen und andere Organisationen
zentrale Herausforderungen dar, auf die sie angemessen reagieren müssen.
Dies umso mehr, als ihre ökologischen und sozialen Leistungen, seien sie
negativ oder positiv zu bewerten, weiterhin im Fokus einer interessierten
und zunehmend kritischen Öffentlichkeit stehen. Diese fordert von
Unternehmen die Übernahme von Verantwortung für Umweltprobleme, die durch
deren Geschäftstätigkeiten mit hervorgerufen werden, und darüber hinaus
einen Beitrag zur Lösung sozialer Probleme (Corporate Social Responsibility).
Zielgerichtet, von Alex B. Kunze und Clemens Lang
Im Zuge der aktuellen wirtschaftlichen Veränderungen wird Transparenz von
allen möglichen Anspruchsgruppen gefordert. So stürzen sich Unternehmen,
oft mit grossem Aufwand und Kosten, aber manchmal mit fehlendem Konzept, in
komplexe Nachhaltigkeitsberichterstattungen. Aber welche Art der
Berichterstattung ist eigentlich sinnvoll?
Eine erste industrielle Pilotanlage, mit A. Pedretti
sprach R. Strässle
Nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit kann das in der Solartechnologie tätige
Tessiner Unternehmen Airlight Energy in Marokko ein erstes solarthermisches
Parabolrinnenkraftwerk im industriellen Massstab realisieren. In Biasca
spricht man von einem Meilenstein in der jungen Firmengeschichte.
Schadstoffe abbauen, von Marion I. Tobler
Die Sanierung von Altlasten oder belasteten Abwässern mit biologischen
Verfahren ist eine vielversprechende Alternative zu chemisch-physikalischen
Methoden. Die Herausforderung liegt darin, die Abbauleistung der
Mikroorganismen und Enzyme für organische Schadstoffe zu erhöhen. Ein
möglicher Ansatz ist deren Fixierung im System. In einem europäischen
Forschungsprojekt werden deshalb verschiedene Immobilisierungsverfahren
untersucht. Ein KMU und eine Fachhochschule aus der Schweiz sind massgeblich
daran beteiligt.
Eine «Energieetikette» für Fonds, von Roger Strässle
Fonds des nachhaltigen Segments gibt es schon lange – die Banken verwalten
entsprechende Vermögen von mehreren Milliarden Franken. Was aus ökologischer
und sozialer Sicht im Vergleich mit anderen Fonds ein gutes Aktien- und
Obligationenvehikel ist, zeigt jetzt ein Nachhaltigkeitsindikator, analog
der Energieetikette. Eine Entscheidungshilfe für Investoren.
Fondsübersicht 2011
Für nicht wenige Börsenplätze geht ein weiteres Verlustjahr zu Ende und
viele Fondsanbieter beklagen einen Mittelabfluss. Wie haben sich die
nachhaltig ausgerichteten Anlagevehikel entwickelt? «Umwelt Perspektiven»
veröffentlicht wie immer in der Dezember-Ausgabe eine mehrseitige Übersicht
über die Entwicklung von Fonds aus dem ethisch-ökologischen Spektrum.
Achtung Gefahrstoff, von Stefan Kühnis
Hersteller und berufliche Verwender von Gefahrstoffen haben Pflichten. Sie
müssen die Kennzeichnung von Gefahrenklassen kennen, die Konsequenzen für
den Umgang daraus ableiten sowie entsprechende Dokumentationen erstellen und
lesen können. Diesbezüglich besteht Informationsbedarf, wie das grosse
Interesse am 1. Gefahrstofftag Schweiz gezeigt hat.
Am Wendepunkt, von Roger Strässle
In Hongkong sind Plätze und Pärke weitgehend sauber. Litteringprobleme kennt
man dort nicht – selbst Zigarettenkippen landen in der ehemaligen britischen
Kronkolonie dort, wo sie hingehören. Leben sieben Millionen Menschen auf
engstem Raum, gilt es sich zu organisieren – und zu disziplinieren. Doch das
vorbildliche Litteringverhalten an der Südküste Chinas soll nicht darüber
hinwegtäuschen, dass die Regierung der Sonderverwaltungszone ihr
Abfallproblem erst noch lösen muss.
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