Inhaltsverzeichnis Umwelt Perspektiven 6/11

Ein Trend im Wandel, von Jörg E.U. Schmidt und Claus-Heinrich Daub 
Nachhaltigkeit wird heute mehr denn je als ein globaler Megatrend verstanden. Klimawandel, Ressourcenverknappung und demographische Veränderungen stellen auch für Unternehmen und andere Organisationen zentrale Herausforderungen dar, auf die sie angemessen reagieren müssen. Dies umso mehr, als ihre ökologischen und sozialen Leistungen, seien sie negativ oder positiv zu bewerten, weiterhin im Fokus einer interessierten und zunehmend kritischen Öffentlichkeit stehen. Diese fordert von Unternehmen die Übernahme von Verantwortung für Umweltprobleme, die durch deren Geschäftstätigkeiten mit hervorgerufen werden, und darüber hinaus einen Beitrag zur Lösung sozialer Probleme (Corporate Social Responsibility).

Zielgerichtet, von Alex B. Kunze und Clemens Lang 
Im Zuge der aktuellen wirtschaftlichen Veränderungen wird Transparenz von allen möglichen Anspruchsgruppen gefordert. So stürzen sich Unternehmen, oft mit grossem Aufwand und Kosten, aber manchmal mit fehlendem Konzept, in komplexe Nachhaltigkeitsberichterstattungen. Aber welche Art der Berichterstattung ist eigentlich sinnvoll?

Eine erste industrielle Pilotanlage, mit A. Pedretti sprach R. Strässle 
Nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit kann das in der Solartechnologie tätige Tessiner Unternehmen Airlight Energy in Marokko ein erstes solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk im industriellen Massstab realisieren. In Biasca spricht man von einem Meilenstein in der jungen Firmengeschichte.

Schadstoffe abbauen, von Marion I. Tobler 
Die Sanierung von Altlasten oder belasteten Abwässern mit biologischen Verfahren ist eine vielversprechende Alternative zu chemisch-physikalischen Methoden. Die Herausforderung liegt darin, die Abbauleistung der Mikroorganismen und Enzyme für organische Schadstoffe zu erhöhen. Ein möglicher Ansatz ist deren Fixierung im System. In einem europäischen Forschungsprojekt werden deshalb verschiedene Immobilisierungsverfahren untersucht. Ein KMU und eine Fachhochschule aus der Schweiz sind massgeblich daran beteiligt.

Eine «Energieetikette» für Fonds, von Roger Strässle 
Fonds des nachhaltigen Segments gibt es schon lange – die Banken verwalten entsprechende Vermögen von mehreren Milliarden Franken. Was aus ökologischer und sozialer Sicht im Vergleich mit anderen Fonds ein gutes Aktien- und Obligationenvehikel ist, zeigt jetzt ein Nachhaltigkeitsindikator, analog der Energieetikette. Eine Entscheidungshilfe für Investoren.

Fondsübersicht 2011 
Für nicht wenige Börsenplätze geht ein weiteres Verlustjahr zu Ende und viele Fondsanbieter beklagen einen Mittelabfluss. Wie haben sich die nachhaltig ausgerichteten Anlagevehikel entwickelt? «Umwelt Perspektiven» veröffentlicht wie immer in der Dezember-Ausgabe eine mehrseitige Übersicht über die Entwicklung von Fonds aus dem ethisch-ökologischen Spektrum.

Achtung Gefahrstoff, von Stefan Kühnis 
Hersteller und berufliche Verwender von Gefahrstoffen haben Pflichten. Sie müssen die Kennzeichnung von Gefahrenklassen kennen, die Konsequenzen für den Umgang daraus ableiten sowie entsprechende Dokumentationen erstellen und lesen können. Diesbezüglich besteht Informationsbedarf, wie das grosse Interesse am 1. Gefahrstofftag Schweiz gezeigt hat.

Am Wendepunkt, von Roger Strässle 
In Hongkong sind Plätze und Pärke weitgehend sauber. Litteringprobleme kennt man dort nicht – selbst Zigarettenkippen landen in der ehemaligen britischen Kronkolonie dort, wo sie hingehören. Leben sieben Millionen Menschen auf engstem Raum, gilt es sich zu organisieren – und zu disziplinieren. Doch das vorbildliche Litteringverhalten an der Südküste Chinas soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Regierung der Sonderverwaltungszone ihr Abfallproblem erst noch lösen muss. 



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